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Verantwortungsvolle Politiker gegen Rettungsschirme

Die Mehrheit des Volkes lässt sich nicht mehr hinters Licht führen. Die Rettungsschirme helfen den in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Banken, machen die Reichen reicher und belasten die Steuerzahler und die kommenden Generationen mit Schulden. Das haben verantwortungsvolle Politiker wie Frank Schäffler von der FDP, wie Dr. Peter Gauweiler von der CSU, wie Wolfgang Bosbach von der CDU, wie Wolfgang Gunkel als einziger SPD-Bundestagsabgeordneter, wie Hans-Christian Ströbele als einziger von allen Bundestagsabgeordneten der Grünen und wie Dr. Gregor Gysi von der Linkspartei  (die Linkspartei hat als einzige Partei geschlossen gegen die Erweiterung des Rettungsschirms gestimmt) erkannt und wenden sich deshalb vehement gegen weitere Rettungsschirme bzw. deren Erweiterung.

Diese Männer versucht man zu verunglimpfen. Dr. Peter Gauweiler wurde z. B. in der Süddeutschen Zeitung als ein Mann „von gestern“ bezeichnet und Herr Bosbach wurde von Ronald Profalla (CDU) auf unflätige Art beschimpft.

Wie die Umfragen zeigen, lässt sich die Mehrheit des deutschen Volkes nicht für dumm verkaufen. Bei der nächsten Bundestagswahl werden ganz sicher die Parteien Stimmenverluste erleiden, die sich für Rettungsschirme für bestimmte Länder einsetzen, die in Wahrheit nur Banken retten, die schlecht gewirtschaftet haben.

Es ist damit zu rechnen, dass Peter Gauweiler bald Vorsitzender der CSU wird und dass die FDP Frank Schäfflers Argumente vertritt. Die Piraten, die man als Dummköpfe und Chaoten abzustempeln versucht, werden ziemlich sicher in den nächsten Bundestag einziehen. Und für den 9. September 2012 ist die Gründung einer Partei angekündigt, die ausschließlich den bundesweiten Volksentscheid als Programmpunkt haben wird.

Deutschland und Europa müssen neu gestaltet werden; das ist im wahrsten  Sinne des Wortes auch not-wendig.                                                              
Friedhelm Wegner

Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen

Bald  bundesweite  Volksentscheide

Immer mehr Menschen und Organisationen fordern den bundesweiten Volksentscheid. Diesbezüglich besonders aktiv sind Mehr Demokratie, OMNIBUS für Direkte Demokratie, Netzwerk Volksentscheid, Gruppen im Internet, die politische Vereinigung Grundeinkommen und Volksentscheide, und seit kurzem auch die Initiative Volksentscheid und das Aktionsbündnis direkte Demokratie.

Für die Einführung des bundesweiten Volksentscheids sind z. Z. ca. 62% aller Bundestagsabgeordneten. Mindestens 66 % sind jedoch erforderlich. Um das zu erreichen, ist von einigen Mitgliedern der genannten Organisationen angeregt worden, zur Bundestagswahl 2013 eine Partei für bundesweite Volksentscheide aufzubauen, die nur mit dem Punkt bundesweite Volksentscheide zur Wahl antritt. Das Gründungsdatum und der Gründungsort stehen bereits fest: 9. September 2012 (Sonntag) in Kassel, wenn bis dahin der bundesweite Volksentscheid nicht eingeführt ist; danach erfolgt die Gründung der Landesverbände und die Aufstellung der Landeslisten und der Direktkandidaten für die 299 Wahlkreise.

Wenn Sie die wenigen Sätze zum einzigen Programmpunkt bundesweite Volksentscheide, die Satzung, die Bundesschiedsgerichtsordnung und/oder die Geschäftsordnung mitformulieren möchten, dann melden Sie sich per E-Mail: info@grundeinkommen-volksentscheide.de oder grundeinkommen-volksentscheide@web.de. Sie erhalten dann eine E-Mail über die vorliegenden Formulierungen und können diese abändern oder völlig neue Formulierungen zurückschicken. Die endgültigen Formulierungen vom einzigen Programmpunkt, der Satzung, der Schiedsgerichtsordnung und der Geschäftsordnung werden durch Abstimmung aller „Mitformulierer“ ermittelt. Der Name der Volksentscheids-Partei wird erst am 9. September von den Gründungsmitgliedern festgelegt.

Wenn Sie am 9. September 2012 als Gründungsmitglied  teilnehmen wollen, dann melden Sie sich bitte per E-Mail bis zum 29. Juni 2012 bei der politischen Vereinigung Grundeinkommen und Volksentscheide an, die die Organisation der Gründung übernommen hat. Die Lokalität in Kassel, die sich nach der Zahl der Anmeldungen richtet, und die Tagesordnung werden Ihnen im August per E-Mail mitgeteilt.

Vorschläge für den am 9. September 2012 zu wählenden Bundesvorstand werden entgegengenommen (E-Mail des/der Vorgeschlagenen nennen).  Bereits 30  Personen, die sich für den bundesweiten Volksentscheid einsetzen, sind vorgeschlagen worden:
Dr.
Franz Alt, Aline Brandstetter, Werner  Fischer, Dr. Helmut Fleck, Sebastian Frankenberger, Jörg Gastmann, Marianne Grimmenstein, Kai Hanisch, Wilfried Heidt, Prof. Dr. Johannes Heinrichs, Hans-Olaf Henkel, Dieter Kersten, Helmut Krause, Volkmar Kreiß, Werner Küppers, Johanne Liesegang, Klaus Lohfing-Blanke, Michael Poost, Alexander Przibill, Prof. Dr. Roland Roth, Andreas Schenk, Dr. Wilhelm Schmidt, Friedrich Schönbeck, Bernhard Seitz, Johannes Stüttgen, Arfst Wagner, Friedhelm Wegner, Susanne Wiest, Kurt Wilhelmi, Veronika Wolf.
Nach dem bis jetzt vorliegenden Satzungsentwurf sind am 9. September 20 Bundesvorstandsmitglieder zu wählen.

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Die Regierung Merkel richtet sich nicht nach der

Mehrheit des deutschen Volkes

Die Mehrheit der Deutschen fordert:

1. Abschaltung der Atomkraftwerke sofort, spätestens jedoch 2015!

2. Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan sofort!

3. Keine weitere finanzielle Unterstützung Griechenlands!

In 1., 2. und 3.. handelt die Merkel-Regierung gegen den Willen der Mehrheit des deutschen Volkes.
Damit vertritt die CDU/CSU/FDP-Regierung in wichtigen Punkten nicht die Mehrheit des deutschen Volkes.
 

      § 20 (2) des Grundgesetzes: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen  und            Abstimmungen  und  durch  besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und  der          der Rechtsprechung ausgeübt.“

      Bemerkung zu 1.: Bei  sofortiger Abschaltung  der Atomkraftwerke  wird  weder der  Strom  teurer noch               gehen die Lichter aus, wenn dafür Gas-  und Kohlekraftwerke in  Betrieb  genommen  werden. Gas-                und Kohlekraftwerke sind  ein deutlich kleineres Übel als Atomkraftwerke.

      Bemerkung zu 3.: Durch bestimmte Politiker wird dem  Bürger  suggeriert, es  würde  alles zusammen-                 brechen,wenn Griechenland  nicht  weitere  Milliarden  erhielte. Die  europäischen Banken, die                       Griechenland  Geld geliehen haben, würden zwar Verluste erleiden, aber  keineswegs                           
      zusammenbrechen, denn  ein  Griechenland in geordneter Insolvenz könnte einen Teil der Kredite                   zurückzahlen. Europäische  Staaten würden schon gar nicht zusammenbrechen, auch nicht                            Griechenland, denn der Warenhandel geht weiter.

Wir fordern deshalb

Neuwahlen und bundesweite Volksentscheide! 

Anstatt auf die besten Wirtschaftsfachleute (z. B. Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Prof. Dr. Joachim Starbatty, Hans-Olaf Henkel), zu hören, die die Trennung Griechenlands, Portugals und anderer Länder von der EU fordern, da durch eine abgewertete Landeswährung dieser Länder gegenüber dem Euro die Wirtschaftsdaten in diesen Ländern wieder besser werden (die Wirtschaft wird dadurch wieder konkurrenzfähig,  d. h. kann preisgünstiger produzieren als EU-Länder), richtet sich die Merkelregierung nach Politikern und Bankmanagern, die die jetzige EU auf Kosten der deutschen Steuerzahler und zum Wohle der Banken unbedingt erhalten wollen. Diese Politiker vergessen, dass die Staaten Europas in vieler Hinsicht unterschiedlich sind und daher keine vereinigten Staaten Europas `a la USA werden können. Die EU  kann nur ein Zusammenschluss von Vaterländern sein, in dem jedes Vaterland die volle Souveränität behält.                                                                                                                                                

Der Philosoph Norbert Bolz meint, der/die einfache Mann/Frau auf der Straße sei nicht in der Lage, sich zu politischen Problemen eine richtige Meinung zu bilden, weil alles viel zu komplex sei, das könnten nur politische Fachleute richtig entscheiden. Was heißt hier richtig? – das, was die CDU/CSU/FDP-Fachleute für richtig halten?. Gar nichts ist bei den oben genannten 4 Punkten viel zu komplex. „Viel zu komplex“ wird als Argument gegen den bundesweiten Volksentscheid benutzt.

In der Schweiz wird der bundesweite Volksentscheid seit Jahrzehnten ausgeübt: Die Schweiz steht in vieler Hinsicht (Arbeitslosigkei, Geldstabilität, Inflationsrate, Schulden u. a. m.) deutlich besser da als Deutschland. 

Spätestens 2013 (Bundestagswahl) geht die Regierungszeit von Frau Merkel und ihrer CDU mit CSU und FDP zu Ende und der bundesweite Volksentscheid wird eingeführt, wenn wir  -  alle, die für den bundesweiten Volksentscheid sind  -  aktiv werden und zusammenarbeiten.

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USA, Pakistan, Osama bin Laden und Merkel

Die USA haben durch ihr völkerrechtswidriges Vorgehen in Pakistan (Überfliegen des pakistanischen Hoheitsgebietes und Durchführung einer Tötungsaktion auf pakistanischem Hoheitsgebiet ohne vorhergehenden Prozess und Zustimmung der pakistanischen Regierung) bewiesen, dass sie kein Rechtsstaat sind; das war ein Vorgehen in Wildwestmanier (Hoheitsgebiete eines anderen Staates missachten und ohne Prozess einen unbewaffneten Mann töten). Durch dieses Vorgehen werden die USA über kurz oder lang Pakistan als Bündnispartner gegen Terror sehr wahrscheinlich verlieren und die Terrorakte werden ganz sicher nicht zurückgehen. Die Terrorgefahr wird nur dann deutlich abnehmen, wenn die USA mit ihren Verbündeten aus Afghanistan und dem Irak abgezogen sind und die Palästinafrage gelöst ist. Ganz kann die Terrorgefahr nicht gebannt werden, denn fanatische Islamisten können keine Kritik an Mohammed und den Koran (bis zur Verbrennung) vertragen.

Frau Merkel hat mit ihrem Satz, „ich freue mich, dass es gelungen ist, Osama bin Laden zu töten“, erneut bewiesen, dass sie eine Scheinchristin ist. Man kann schon heute sagen, dass die CDU mit Frau Merkel als Kanzler-Kandidatin 2013 keine Chance haben wird, denn die wirklichen Christen wählen keine CDU mit Frau Merkel an der Spitze (bis 2013 werden sie diesen Satz Frau Merkels sehr wahrscheinlich nicht vergessen ).  

Friedhelm Wegner





Das neue politische Zeitalter Deutschlands hat am 20. Februar 2011 begonnen


Mit großer Freude habe ich die Abwahl der Atomparteien CDU und FDP unter Führung von Herrn Mappus zur Kenntnis genommen. Das neue Zeitalter in der deutschen Politik hat jedoch schon am 20. Februar 2011 begonnen, und zwar mit der verheerenden Niederlage der CDU in Hamburg. CDU und FDP haben seit dem 20. Februar 2011 mit einer Ausnahme (Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, bei der die CDU zulegen konnte) die Wahlen verloren und werden auch weiterhin abgewählt, weil sie in der Bewusstseinsentwicklung zurückgeblieben sind, es sei denn, sie schwenken auf die Politik der Grünen ein und machen einiges besser als die Grünen (die Grünen sind im Großen und Ganzen bewusstseinsmäßig weiter als CDU und FDP, die Grünen befinden sich jedoch nicht am Ende der Fahnenstange betreffs Bewusstseinsentwicklung und entsprechender Politik).
Rheinland-Pfalz ist eine Ausnahme, weil die Spitzenkandidatin zur Landtagswahl (Julia Klöckner) eine äußerst sympathische, gut aussehende und engagierte Kandidatin war. Ich bin sicher, dass sie der CDU das Plus gebracht hat.            

Friedhelm Wegner, Bundesvorsitzender


Wie ist die SPD in Hamburg zur absoluten Mehrheit gekommen?

Jeder Schüler, der die Prozentrechnung kennt, weiß, dass 48,4 % keine absolute Mehrheit ist. Wie kann aus  48,4 % eine absolute Mehrheit, d.h. mehr als 50 % werden? Fast die Hälfte der 5,4 % Stimmen aller Kleinparteien (Sonstigen) - einschließlich der Piratenpartei - wurden der SPD zugeschlagen, ca. 2,6 %. 48,4 % + 2,6 % = 51, % (absolute Mehrheit). Die anderen 2,8 % der Kleinparteien wurden unter CDU, Grüne, FDP und Linke aufgeteilt, wobei die CDU den größten Anteil erhielt, und zwar ca. 1,2 %. Wer also eine Kleinpartei gewählt hat, hat mit fast der Hälfte seiner Stimme die SPD und mit fast ein Viertel seiner Stimme die CDU gewählt.

Die Stimmen der Nichtwähler sind auf alle Parteien, die an der Wahl teilgenommen haben, aufgeteilt worden, auch auf die Kleinparteien.
Da nur 56 % der Wahlberechtigten einen gültigen Wahlzettel abgegeben haben, beträgt der Stimmenanteil der SPD nur 27% aller Wahlberechtigten.
Wer nicht zur Wahl gegangen ist oder ungültig gewählt hat oder eine Kleinpartei gewählt hat, kann nur sagen: Meine Stimme ist ohne meine Einwilligung aufgeteilt worden.

Eigentlich müsste die Hälfte aller Sessel im Senat leer bleiben (44 % Nichtwähler inkl. Ungültigwähler + 5,4 % Stimmen der Kleinparteien = 49,4 %).
Es dürften nur 61 statt 121 Abgeordnete im Senat sitzen, davon hätte die SPD 31 und damit über 50%  aller 61 Senatssitze. Gäbe es in Hamburg keine 5 %-Klausel, hätte die SPD keine absolute Mehrheit.

                                                                                             Friedhelm Wegner


"Das Volk hat immer die Repräsentanten, die es verdient" (Oskar Lafontaine)

Fortschritt in den arabischen Ländern
In Tunesien hat das Volk einen oder mehrere bessere Repräsentanten verdient:
der alte Repräsentant ist weg.
Für Ägypten scheint das auch zuzutreffen. Mubarak, mit ca. 30 Milliarden Dollar Privatvermögen (woher hat er dieses Geld?), wird sich nicht halten können, denn das ägyptische Volk hat einen oder mehrere bessere Repräsentanten verdient. Auch in den anderen arabischen Ländern ist der Fortschritt nicht aufzuhalten; früher oder später müssen die alten Repräsentanten ihre Koffer packen.

Schlichtung?

Geißlers Schlichtung hätte heißen müssen: Das Volk muss befragt werden. Herr Geißler ist nach wie vor ein treues CDU-Mitglied, das sich nie gegen Beschlüsse von CDU-Regierungen stellen wird; das Plus ist nicht gegen die CDU gerichtet. Das Attac-Mäntelchen stört die CDU nicht.
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Offener Brief

an die Bundestagsabgeordneten aller Parteien

Betr.: Bundesweite Volksentscheide


Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete!

Viele Menschen in Deutschland erwarten von den Abgeordneten im Bundestag, dass sie über die Einführung des bundesweiten Volksentscheids inklusive bundesweite Volksinitiative und bundesweite Volksbegehren bald abstimmen.

Sollte die Abstimmung darüber bis Juni 2012 nicht erfolgen oder negativ ausgehen, wird im Sommer 2012 von Mitgliedern der Organisationen „Mehr Demokratie e. V.“ und „Netzwerk Volksentscheid“, Mitgliedern demokratischer Parteien, Mitgliedern von Internet-Gruppen und nicht organisierten Personen eine Partei gegründet, die im Programm ausschließlich den bundesweiten Volksentscheid inklusive Volksinitiative und Volksbegehren fordert und zur Bundestagswahl 2013 kandidiert.

Es wird Zeit, dass endlich der Artikel 20 (2) des Grundgesetzes verwirklicht wird: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“

Dortmund, den 30. November 2010

Politische Vereinigung Grundeinkommen und Volksentscheide, Wambeler Hellweg 35, 44143 Dortmund 

www.grundeinkommen-volksentscheide.de

Friedhelm Wegner, Bundesvorsitzender

Das sollte jeder wissen

Nur die CDU/CSU ist mehrheitlich gegen den bundesweiten Volksentscheid.

220 CDU/CSU-Bundestagsabgeordnete sind gegen bundesweite Volksentscheide und Volksinitiativen, nur 19 sind dafür (von den 19 sind 4 CSU-Abgeordnete).

Hier einige bekannte Vertreter der 220 CDU/CSU-Neinsager und ihre Argumente:

Dr. Thomas de Maizière, CDU, Innenminister, befürchtet, dass das Volk falsche Entscheidungen treffen könnte.  -  Was heißt hier „falsche Entscheidungen“? Er hält offenbar das Volk für inkompetent.

Dr. Ursula von der Leyen, CDU, Arbeits- und Sozialministerin, meint, komplexe Fragen könnten nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden.  -  Frau von der Leyen sollte sich mal in der Schweiz schlau machen, denn dort werden komplexe Fragen vorbildlich durch Volksentscheid gelöst.

Dr. Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg, CSU, Verteidigungsminister, ist nur für Volksentscheide bei wichtigen Fragen zu Europas Zukunft. – Volksabstimmungen über nationale Fragen, z. B. betreffs Kriegsbeteiligung in Afghanistan (ca. 60 % sind für sofortigen Abzug) u. a. m. lehnt er ab. Argumente = 0

Dr. Peter Ramsauer, CSU, Verkehrsminister, meint, dass Volksentscheide auf Bundesebene das Mitwirkungsrecht der Bundesländer beeinträchtigen. – Glaubt er, dass Bayern durch einen Volksentscheid zu etwas gezwungen werden könnte, was in Bayern keine Mehrheit gefunden hat? Dem kann schnell abgeholfen werden.

 
5 der 93 FDP-Bundestagsabgeordneten sind ebenfalls dagegen, von den

146 SPD-Bundestagsabgeordneten sind nur 3 dagegen.

Die Bundestagsabgeordneten der Grünen und der Linken sind alle dafür.

Zusammen also 228 Bundestagsabgeordnete, die gegen den bundesweiten Volksentscheid sind = 36,65 % aller Bundestagsabgeordneten (622).

Was ist zu tun?

CDU/CSU-Landeslisten und die CDU/CSU-Direktkandidaten, die gegen den bundesweiten Volksentscheid sind, nicht wählen.

Die Namen der 5 FDP- und 3 SPD-Abgeordneten merken und alle demokratischen Hebel in Bewegung setzen, damit sie 2013 nicht wieder für den Bundestag aufgestellt werden. Werden sie doch wieder aufgestellt, im Wahlkampf ihre Einstellung zu bundesweiten Volksentscheiden öffentlich machen (Flugblätter und Tafeln).

Hier die Namen der 5 FDP-Abgeordneten:

Helga Daub (NRW), Patrik Döring (Niedersachsen), Hans-Joachim Otto (Hessen), Rainer Stinner (Bayern), Johannes Vogel (NRW)

Hier die Namen der 3 SPD-Abgeordneten:

Ingrid Arndt-Brauer (NRW), Gustav Herzog (Direktkandidat in Rheinland-Pfalz), Bernd Scheelen (NRW)

Sobald nur noch 33,33 % oder weniger der Bundestagsabgeordneten gegen den bundesweiten Volksentscheid sind, kann der bundesweite Volksentscheid im Bundestag mit der erforderlichen 2/3-Mehrheit durchgesetzt werden.
Mit allen legalen Mitteln werden die aktiven Befürworter des bundesweiten Volksentscheids versuchen, dieses Ziel spätestens 2013 zu erreichen.

                                                                                                                                                      Friedhelm Wegner

 

Auch das sollte jeder wissen

Die SPD ist bis auf 3 Bundestagsabgeordnete für bundesweite Volksentscheide inkl. Volksinitiative und Volksbegehren, macht aber folgende Einschränkungen:

Volksinitiativen über Haushalts- und Abgabengesetze, Dienst- u. Versorgungsbezüge und Rechtsverhältnisse der Mitglieder des Deutschen Bundestages sind unzulässig. 
Die SPD verlangt für eine Volksinitiative 400.000 und für ein Volksbegehren ca. 3 Millionen Unterschriften mit einer Sammelfrist von 6 Monaten. Nationale Volksentscheide über EU-Verträge, z. B. über den Lissabon-Vertrag, lehnt die SPD ab. Auch zu europaweiten Volksentscheiden sagt die SPD „Nein“.


Die FDP ist bis auf 5 Bundestagsabgeordnete für bundesweite Volksentscheide inkl. Volksinitiative und Volksbegehren, macht aber folgende Einschränkungen:

Volksinitiativen über Haushalts- und Abgabengesetze, die Todesstrafe und eine Änderung des Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung und die in den Artikeln 1 und 20 des Grundgesetzes niedergelegten Grundsätze berührt werden, lehnt die FDP ab.
Für eine Volksinitiative verlangt die FDP ebenfalls 400.000, für ein Volksbegehren sogar ca. 6 Millionen Unterschriften mit einer Sammelfrist von 3 Monaten.  Nationale Volksentscheide über EU-Verträge, z. B. über den Lissabon-Vertrag, lehnt die FDP ebenfalls ab. Europaweite Volksentscheide befürwortet jedoch die FDP.

 
Bei der Linken sind alle Bundestagsabgeordneten für den bundesweiten Volksentscheid inkl. Volksinitiative und Volksbegehren. Die Linke macht jedoch folgende Einschränkungen:

Volksinitiativen zu Änderungen der föderalen Struktur und der Haushaltsgesetze sowie Änderungen der Grundrechte im Grundgesetz sind für Die Linke unzulässig.
Für eine Volksinitiative verlangt Die Linke nur 100.000, bei einem Volksbegehren für einfache Gesetzesänderungen 1 Millionen und für Verfassungsänderungen 2 Millionen Unterschriften mit einer Sammelzeit von 6 Monaten.
Die Linke ist für europaweite Volksentscheide und für nationale Volksentscheide über EU-Verträge, wie z. B. den Lissabon-Vertrag.

 
Bei den Grünen sind ebenfalls alle Bundestagsabgeordneten für den bundesweiten Volksentscheid inkl. Volksinitiative und Volksbegehren. Die Grünen machen jedoch folgende Einschränkungen:

Volksinitiativen zu Haushalts- und Abgabegesetzen sind für Die Grünen unzulässig.
Für eine Volksinitiative verlangen Die Grünen 400.000, für ein Volksbegehren etwa 3 Millionen Unterschriften mit  einer Sammelfrist von 6 Monaten. Die Grünen sind gegen nationale Volksentscheide über EU-Verträge, z. B. den Lissabon-Vertrag. Für europaweite Volksentscheide setzen sich Die Grünen ein.

 
Werden sich die 4 Parteien auf einen bundesweiten Volksentscheid einigen können?  

Der Verein "Mehr Demokratie e. V." und das "Netzwerk Volksentscheid"  sind mit den Einschränkungen nicht einverstanden. Am nächsten kommen den beiden die Vorschläge der Linkspartei.

                                                                                                                                               Friedhelm Wegner