Grundeinkommen
und
Volksentscheide
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Die 3.Gesprächsrunde zur Bildung einer positiven Alternative zu den Bundestagsparteien findet am 14. März 2010 statt.

14 Punkte für eine positive Alternative zu den Bundestagsparteien

Darauf haben sich Anfag Dezember 2009 mehrere Parteien und eine politische Gruppe geeinigt:

      1.  Friedensvertrag und Verfassung für Deutschland fordern

            2.  Volksentscheide in allen wichtigen Fragen einführen

            3.  Bundestagsabgeordnete und 5 %-Klausel reduzieren

           Reduzierung der Bundestagsabgeordneten von jetzt 622 auf 200 und jede Partei, die zur Wahl kandidiert,

           erhält pro 0,5 % der Wählerstimmen jeweils einen Sitz im Bundestag.

      4.  Minderheiten achten

           Minderheiten müssen in den öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunk-Anstalten zu Wort kommen.

      5.  Grundeinkommen nicht für alle einführen

           Grundeinkommen für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, für Auszubildende, Erwerbsunfähige

           und für alle, die von ihrem Einkommen und Vermögen nicht leben können.  

           Kindergeld und Hartz IV entfallen.

      6.  Privatinitiativen im Erziehungs- und Bildungswesen fördern

           Privatinitiativen zur Gründung von Krippen, Kindergärten und Schulen sind zu fördern.

           Alle Kinder, Jugendlichen (ihre gesetzlichen Vertreter) und Auszubildenden erhalten  Bildungsgutscheine.

     Die Bildung muss dem persönlichen Wachstum dienen und jeden individuell fördern.

7.  Gesundheitssystem reformieren

           Ein Gesundheitskonzept, bei dem jeder für sich selbst entscheiden kann u. der Mensch als ganzheitliches

           Wesen gesehen wird.     

           Umwandlung der Krankenkassen in Gesundheitskassen mit Selbstbeteiligung u. Krankheitsfreiheitsrabatt.

           Diskussion über alle Gesundheits- und Krankheitsmodelle inklusive Ursachenforschung.

           Die Manipulationen in der Pharmaindustrie müssen unterbunden werden.

      8.  Umwelt- und Tierschutz verstärken

           Eine achtsame Umwelt- und Tierschutzpolitik, bei der Mensch, Tier und Natur im Einklang leben.   

           Abschaffung der Massentierhaltung, der Pelztierzucht und quälender Tierversuche.

                 Stilllegung aller Atomkraftwerke und Förderung der regenerativen Energien.

     Förderung der biologischen Landwirtschaft, gentechnikfreie Nahrung und keine Patente auf Pflanzen                        
     und Tiere.

     Strenge Auflagen für die Reinhaltung von Wasser, Luft und Boden.

            9.  Kultur pflegen

                 Pflege der nationalen Sprachen und des europäischen Kulturgutes.

          10.  Bundeswehr verändern

                 Umwandlung der Bundeswehr in einen Katastrophen- und Entwicklungshilfsdienst.

                 Herstellungsverbot für alle Militärwaffen und Rüstungsgüter.

                 Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan. Austritt aus der Nato.

          11.  Wirtschaft und Finanzen ohne Schulden stabilisieren

                 Menschliche Marktwirtschaft ohne Raubtierkapitalismus.     

                 Transparenz und klare Regeln für dieFinanzmärkte.

            Solidarität und Verantwortung für den Nächsten.

            Vereinfachung des Steuersystems.

            Keine Mehrwertsteuer auf Arbeitsleistung.

            Alle Arbeitnehmer können Miteigentümer ihres Betriebes werden (entsprechend ihres finanziellen Anteils);

            sie bzw. ihre Vertreter bestimmen die Höhe der Gehälter (auch den Mindeslohn) und Abfindungen mit.  

           Keine neuen Staatschulden und ein Aussetzen der Staatszinsenzahlung (Zinsmoratorium) von mindestens

           3 Jahren.

           Keine Steuergelder für insolvente Banken und Betriebe. 

           12.  Europa der Vaterländer werden

                  Die Europäische Union muss ein Bund souveräner Staaten sein.

             Nationales Recht muss über europäischem Recht stehen. Im EU-Vertrag von Lissabon ist dies nicht  der

             Fall, deshalb muss er abgelehnt werden.

             Deutschland pflegt Beziehungen zu allen Staaten.

      13.  Entwicklungshilfe zur Selbsthilfe anbieten

    Entwicklungshilfe nur dann, wenn das Militär abgebaut wird unter gleichzeitiger Schutzgarantie der UNO.

           14.  UNO demokratisieren

Die Parteien-/Gruppenvertreter: Wilfried Harder, Tobias Heberle, Klaus-Dieter Krause, Paul Robertus, Friedhelm Wegner 

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Ergebnisprotokoll vom Treffen am 18.10.2009 in Kassel 

Am 18. Oktober kamen 5 Parteien, die zusammen mit weiteren Parteien eine positive Alternative zu den Bundestagsparteien bilden werden, nach intensiver Diskussion über Wirtschaft, Geld, Finanzen und Steuern überein, dass es keinen Sinn macht, ein detailliertes Programm auszuarbeiten, und zwar deshalb nicht, weil 1. die Wähler nicht Details, sondern zur Wahl nur die Ziele im Umriss wissen wollen, 2. die Ausarbeitung eines detaillierten Programms nicht zu einem Zusammenschluss führen würde, wie die Versuche in der Vergangenheit gezeigt haben, 3. eine Vertretung im Bundestag bis 2013 nicht vorhanden sein wird und 4. eine Beteiligung an der Regierung in absehbarer Zeit gar nicht zur Diskussion steht. Diese Einsicht fehlt noch vielen kleinen Parteien, die ein in allen Einzelheiten ausgearbeitetes Programm vorlegen, als gälte es, morgen die Regierung zu übernehmen.

Die 5 Parteien einigten sich darauf, die bereits vorhandenen 18 Punkte zu straffen, d. h., einige Punkte zu vereinigen und die einzelnen Punkte mit wenigen Worten zu charakterisieren. Wenn eine Partei meint, dass ein wichtiger Punkt noch fehlt, so kann dieser kurz formuliert angefügt werden. 

Zum 3. Gespräch am 14. März werden weitere Parteien und Gruppen, die einen Zusammenschluss zur Überwindung der 5 %-Hürde und eine positive Alternative zu den Bundestagsparteien für notwendig erachten, eingeladen.

Da dann ein Punkte-Programm steht, wird am 14. März sehr wahrscheinlich darüber gesprochen werden müssen, wie der Zusammenschluss praktisch zu bewerkstelligen ist. Die Satzung käme erst danach dran. Ob die Zeit auch für die Satzung am 14. März reicht, hängt von der Diskussion über das Wie des Zusammenschlusses ab, das an diesem Tag auch festgelegt werden sollte.

 

Anmerkungen zur Bundestagswahl 2009 

Erstmalig  in  der Geschichte der  Bundesrepublik  Deutschland  haben  
CDU/CSU/SPD  ihre   Zweidrittelmehrheit  im  Bundestag  verloren!    
                        Das Mehrheitswahlrecht ist vom Tisch!
                                 

Da SPD und CDU/CSU ihre 2/3-Mehrheit im Bundestag verloren haben (beide zusammen erhielten nur noch ca. 57 % der Wählerstimmen), wird es in Deutschland kein Mehrheitswahlrecht wie in den USA geben. Das Mehrheitswahlrecht wurde von der CDU/CSU und von Teilen der SPD angestrebt, weil sie in Deutschland amerikanische Verhältnisse einführen wollten; dann würde die CDU oder die SPD die Bundesrepublik Deutschland allein regieren, wie die USA entweder von den Demokraten oder den Republikanern regiert wird. Es wird auch in Zukunft kein Mehrheitswahlrecht in Deutschland geben, denn CDU/CSU und SPD werden nie wieder 2/3 und mehr der Bundestagsmandate erhalten. Die Parteien FDP, Die Linke und Die Grünen werden nicht für das Mehrheitswahlrecht stimmen, denn dann würde ihr Einfluss auf die Gesellschaftsordnung auf Null sinken und das wissen sie.

         Warum CDU/CSU und SPD zusammen nie mehr auf 2/3 aller Wählerstimmen kommen
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland haben bei der Bundestagswahl 2009 die zwei selbsternannten Volksparteien CDU/CSU und SPD ihre 2/3-Mehrheit im Bundestag verloren (beide zusammen haben nur noch ca. 57% der Wählerstimmen erhalten). Dies zeigt eindeutig, dass viele Menschen in Deutschland  im Bewusstsein selbstständig geworden sind, d. h. sich nicht mehr von außen  (durch Medien, Autoritäten und Traditionen) bestimmen lassen. Die Zeit, in der Medien, Autoritäten und Traditionen die Menschen bestimmen, geht dem Ende entgegen. Diese Entwicklung, die der CDU/CSU und der SPD Stimmenverluste eingebracht hat, kann nicht aufgehalten werden, denn in Zukunft werden weitere heute noch unselbstständige Menschen im Bewusstsein selbstständig werden. Man kann also vorhersagen, ohne hellsichtig zu sein, dass CDU/CSU und SPD bei der nächsten Bundestagswahl in der Wählergunst weiter absinken werden. Die CDU/CSU hat geringere Verluste gegenüber der SPD eingefahren, weil relativ viele ehemalige DVU-, NPD- und Republikaner-Wähler CDU/CSU gewählt haben (für diese Parteien ist eine linke Regierung das Ende Deutschlands). 

                    2 Lügen am Wahlabend des 27. September 2009
Am Wahlabend des 27. September wurde im Fernsehen verkündet, dass CDU/CSU und FDP von der Mehrheit des Volkes  (das sind alle Wahlberechtigten) den Regierungsauftrag erhalten hätten. Das war eine Lüge, denn CDU/CSU/FDP sind nur von aufgerundet 35 % aller Wahlberechtigten gewählt worden. Einige Politiker erkannten diese Lüge und sprachen dann nur noch von der Mehrheit der Wähler. Aber auch dies ist eine Lüge, denn CDU/CSU und FDP haben zusammen nur 48,4 % der Wählerstimmen erhalten. Die Mehrheit liegt bei über 50 %, wie jeder weiß. Wie ist es dann zu erklären, dass CDU/CSU/FDP im Bundestag ohne Überhangmandate mehr als die Hälfte aller Sitze erhielten? 

Die Sonstigen (alle kleinen Parteien, die keine 5 % erreichen und damit nicht im Bundestag vertreten sind) erhielten 6 % der Wählerstimmen, das sind 36 Mandatssitze. Diese 36 Sitze sind auf CDU/CSU, SPD, FDP, Linke und Grüne verteilt worden. CDU/CSU und FDP erhielten zusammen davon mehr als 18 Sitze und so kamen sie über 50 % aller Sitze. CDU/CSU/FDP sind also mit Hilfe der undemokratischen 5 %-Klausel zu einer Mehrheit der Bundestagsmandate gekommen (ohne Überhangmandate).

Wie jeder sehen kann, haben CDU/CSU/FDP weder von der Mehrheit des Volkes noch von der Mehrheit der Wähler einen Auftrag zur Regierungsbildung erhalten. 

                                     SPD ist überflüssig geworden!
Die SPD ist als Vertreter der Arbeitnehmer und Armen überflüssig geworden, denn für die Arbeitnehmer und ein Existenzminimum setzen sich alle Parteien ein, allerdings mit unterschiedlichen Konzepten. Die Wähler, die die Abschaltung der Atomkraftwerke und den Umweltschutz für sehr wichtig halten, wählen Die Linke oder Die Grünen und die Wähler,  die gegen  kriegerische  Auseinandersetzungen  (Afghanistan)  und  gegen  den  Zwang  des  EU-Vertrages von Lissabon sind, wählen Die Linke.                                       

Gibt es noch einen Grund, SPD zu wählen?                                                          Ein ehemaliger SPD-Wähler